Vertreterversammlung 2022

Volksbank Südmünsterland-Mitte eG schaut auf ein solides und erfolgreiches Geschäftsjahr zurück.

Olfen. Am Montag, den 20.06.2022, fand die diesjährige Vertreterversammlung der Volksbank Südmünsterland im eventwerk in Olfen statt. Aufsichtsrat und Vorstand der Bank freuten sich, nahezu 130 Vertreterinnen und Vertreter der Bank hierzu begrüßen zu können

Haltern am See. Lüdinghausen. Olfen. Am Montag, den 20.06.2022, fand die diesjährige Vertreterversammlung der Volksbank Südmünsterland im eventwerk in Olfen statt. Aufsichtsrat und Vorstand der Bank freuten sich, nahezu 130 Vertreterinnen und Vertreter der Bank hierzu begrüßen zu können.

Jochem Niehoff, Aufsichtsratsvorsitzender der Volksbank Südmünsterland, eröffnete die Versammlung und brachte seine Freude zum Ausdruck, alle Teilnehmer in Präsenz begrüßen zu können. Er führte auch durch den weiteren Verlauf der Versammlung.

Wilhelm Sendermann, Bürgermeister der Stadt Olfen, richtete ein Grußwort an die Vertreterinnen und Vertreter sowie Vorstand und Aufsichtsrat der Bank. Er betonte die besondere Bedeutung der Volksbank für die Stadt Olfen sowie für das gesamte Geschäftsgebiet.

Im Anschluss gab das Vorstandsteam der Bank seinen Geschäftsjahresbericht 2021 ab. Die Volksbank Südmünsterland betreut mittlerweile mit ihren 195 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern rund 45.000 Kunden, von denen mehr als 23.100 Mitglieder das Fundament der Genossenschaft bilden.

Vorstandssprecher Marcus W. Leiendecker wies zu Beginn seiner Ausführungen darauf hin, dass das zurückliegende Geschäftsjahr 2021 ein überaus solides und erfolgreiches Jahr für die Volksbank Südmünsterland war. So konnte die Bank ihre selbstgesteckten Ziele hinsichtlich des geplanten Kredit- und Einlagenwachstums zum Teil deutlich übertreffen sowie ihre Eigenkapitalbasis weiter stärken. Aufgrund des Ukraine-Krieges und den damit verbundenen Sanktionen dürfte die bankseitig für das Frühjahr/Sommer erwartete wirtschaftliche Erholung der Volkswirtschaft allerdings merklich schwächer ausfallen als bislang angenommen. Angesichts der geopolitischen Krise bleiben nunmehr deutlich gestiegene Preise für Energie und Rohstoffe sowie weitere Lieferengpässe entsprechende Unsicherheitsfaktoren im neuen Geschäftsjahr. Zudem könnten die ersten Zinsschritte zur Bekämpfung der anhaltend hohen Inflation zusätzlich die Märkte unter Druck setzen, so Leiendecker weiter.

Im weiteren Verlauf der Ausführungen berichteten die Vorstände Henning Henke und Berthold Stegemann von einem sehr soliden und starken Geschäftsverlauf. Die Bilanzsumme wuchs um 4,8 Prozent auf nunmehr 1,2 Mrd. EUR.

„Besonders beeindruckend war die Entwicklung der Kreditvergabe im Jahr 2021“, so Henning Henke weiter. Netto kam es hier zu einem historisch starken 12% igen Wachstum von 92 Mio. EUR und somit auf einen bilanziellen Gesamtkreditbestand von rund 812 Mio. EUR. Und trotz Verzinsungen um den Nullwert stiegen auch die Bankeinlagen um weitere 4,9 Prozent auf 888 Mio. EUR an. Das betreute Kundengesamtvolumen stieg im Jahr 2021 um beachtliche 248 Mio. EUR bzw. nahezu 10,5% an.

Der Ausblick auf das Jahr 2022 fällt dagegen gemischt aus, so Berthold Stegemann. Das im Zuge hoher Inflationsraten deutlich angezogene Zinsniveau belaste auch die Bank im Bewertungsergebnis ihrer eigenen Anlagen. Zudem sind die Zinssätze für langfristige Finanzierungen im Bereich Baufinanzierungen oder langfristige Investitionsdarlehen sehr deutlich gestiegen, womit Projektrealisierungen von Kunden deutlich teurer werden.

Sein Vorstandskollege Henning Henke ging im weiteren Verlauf darauf ein, dass die genossenschaftliche Idee sich immer mehr durchsetzt. Ob im Banking, im Bereich der Erneuerbaren Energien oder bei der Gestaltung von modernen Wohngemeinschaften wie Generationenhäuser … Genossenschaften liegen im Trend! „Wir als Bank streben nicht nach Gewinnmaximierung, sondern nach Nutzenstiftung für unsere Mitglieder. Wir sind und bleiben nachhaltig ein verlässlicher Partner für unsere Kunden vor Ort“, so Henke weiter.

Vorstandskollege Berthold Stegemann ergänzte: „Für uns als Volksbank Südmünsterland ist Nachhaltigkeit kein Trend, sondern ein echtes Anliegen. Wir wollen so Verantwortung für die Auswirkungen unseres Handelns auf die Umwelt und die Region nehmen“. Als Beispiel führte er das Projekt ÖKOPROFIT als ein Kooperationsprojekt zwischen Kommunen und der örtlichen Wirtschaft mit dem Ziel der Betriebskostensenkung unter gleichzeitiger Schonung der natürlichen Ressourcen an. Das Projekt zeige eindeutig, dass sich Umweltschutz und eine kostenbewusste Unternehmensführung nicht ausschließen.

Unterm Strich verzeichnet die Volksbank Südmünsterland 2021 einen zum Vorjahr klar verbesserten Bilanzgewinn von 1.049 TEUR. Folgerichtig werden in diesem Jahr nahezu 200 TEUR als Dividende an die rund 23.100 Mitglieder ausgeschüttet. Die anwesenden Vertreter folgten dem Gewinnverwendungsvorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat und beschlossen einstimmig eine Dividende von 3 Prozent. Im weiteren Verlauf der Versammlung wurden Vorstand und Aufsichtsrat jeweils ohne Gegenstimmen entlastet.

In den Aufsichtsrat wiedergewählt wurden Monika Vennemann, Marianne Teltrop, Christoph Schlütermann sowie Frank Stenner. Satzungsgemäß aufgrund des Erreichens der Altersgrenze wurde Siegfried David aus Sythen nach über 20jähriger ehrenamtlicher Tätigkeit zum Wohle der Volksbank aus dem Aufsichtsrat der Bank verabschiedet. Im Beisein seiner Frau Angelika wurde er von Carsten Waldhelm, Regionalleiter des Genossenschaftsverbandes, dem Vorstand der Bank und den Aufsichtsratskollegen für sein Engagement geehrt.  

 „Unter dem Motto – Gemeinsam füreinander einstehen – unterstützte die Volksbank Südmünsterland im Jahr 2020 mit rund 100.000 EUR die Förderung und Unterstützung vielfältiger sozialer, karitativer und sportlicher Projekte in der Region.

Nach einem harmonischen Verlauf der Versammlung verabschiedete Aufsichtsratsvorsitzender Jochem Niehoff alle Vertreterinnen und Vertreter und dankte ihnen für die Mitwirkung und die gelebte Teilhabe.